Im Sommer 2026 hatte Basel 52 Tage mit 30 °C oder mehr: mehr als den halben Sommer.
Jede Zahl stammt von einer amtlichen Stelle: gemessen, gezählt oder von einer Behörde berechnet, oder von dieser Bilanz aus amtlichen Zahlen abgeleitet. Ein Vermerk nennt jeweils die Grundlage, neben Jahr und Quelle. Schätzungen, Prognosen und von anderswo übertragene Durchschnittswerte sind weggelassen. Grenz- und Zielwerte erscheinen nur als Referenzwerte.
Gesamtnote: C. Gute Steuerung auf dem Papier. Die amtlichen Daten zeigen 6 % weniger Emissionen von 2020 bis 2022, einen laufenden Wärmewandel, Rekordhitze, Luft, die die meisten, aber nicht alle Schweizer Grenzwerte einhält, und eine Chemie-Belastung, die noch im Boden liegt.
Noten nach Bereich
- C Klimaschutz: Die Emissionen sanken von 2020 bis 2022 um 6 %, nach Berechnung des Kantons. Sein Pfad zu Netto-Null 2037 verlangt bis 2027 eine weitere Senkung um ein Viertel. Die Wärmeversorgung wandelt sich, und das lässt sich zählen.
- D Hitze und Anpassung: 2026 brachte in Basel so viele Hitzetage wie nie seit Messbeginn. Die Baumkronenfläche der Stadt liegt wieder auf dem Stand von 2012.
- D Chemie-Altlasten in Boden und Grundwasser: In den beiden Basel sind 1’718 belastete Standorte registriert. Im Klybeck, wo ein neues Quartier geplant ist, misst der Kanton im Grundwasser weiterhin das krebserregende Benzidin.
- C+ Luftqualität: 2025 hielt Stickstoffdioxid an beiden Basler Stationen den Schweizer Jahresgrenzwert ein. Feinstaub an der Feldbergstrasse nicht, und Ozon überschritt seinen Stundengrenzwert während Hunderten von Stunden.
- C+ Trinkwasser und Flüsse: Das Leitungswasser liegt mehr als hundertfach unter den PFAS-Höchstwerten. Grundwasser und Fische stehen schlechter da.
- D+ Lärm und Verkehr: Jede fünfte Person lebt nachts mit Strassenlärm über dem Grenzwert, acht Jahre nach Ablauf der Bundesfrist für die Sanierung.
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